Das Gemeinschaftshaus

oder

der Kalender der Maori

Lustspiel in 2 Akten

von

Heinz Brandtner

2019

Maori_Holzfigur.jpg

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Personen

Der Bürgermeister
 
Heinrich Haberfelnner, Inhaber der Firma "Haberfellner und Söhne"  
Eva Zillenberger, Geschäftsführerin bei "Haberfellner und Söhne"  
Dr. Tizia Forella, Inhaberin eines Massagesalons  
Fred Parker, Amerikaner, Eishockey-Spieler Walter Vogl 
Tante Rosalia Veronika Kerschbaum
Franz Rupoltinger, Zentralbetriebsrat bei "Haberfellner und Söhne"  
Dr. Wohlsorger, Lebensberater  
   
ORT DER HANDLUNG:   In einer kleinen Stadt
ZEIT:  Gegenwart
Regie: Wolfgang Peter

Inhalt

Der Bürgermeister einer kleinen Stadt hat ein Lieblingsprojekt: Er möchte ein Gemeinschaftshaus errichten!

Dr. Tizia Forella, die Inhaberin eines Massagesalons, wird ihm dazu ein kürzlich geerbtes Haus zur Verfügung stellen und die Firma „Haberfellner und Söhne“ wird die gesamte Installation kostenlos ausführen - beide allerdings nur unter ganz besonderen Bedingungen, von denen sie keinesfalls abgehen wollen:

Dr. Forella verlangt, dass dort über dem Tor ein Schild mit einem Fisch angebracht wird, weil wir uns derzeit in der Aera des Fisches befinden, wie das Dr. Wohlsorger, ihr Lebensberater, aus einem alten Maori-Kalender herausgelesen hat.

Franz Rupoltinger, der Zentralbetriebsrat der Firma verlangt, dass über dem Tor das Firmenzeichen, ein Rad mit 7 Speichen angebracht wird.

In dieser verzwickten Situation erscheint jedoch jetzt eine Lösung in Aussicht:

Eva , der Geschäftsführerin der Firma gelingt es, Rupoltinger umzustimmen, weil sie ihm einen neuen Dienstwagen in Aussicht stellt.

Andererseits hat Dr. Wohlsorger nach nochmaliger Durchsicht des Maori-Kalenders  herausgefunden, dass wir demnächst in der Aera des Rades leben werden, so dass die Anbringung eines Rad-Symboles über dem Tor dringest empfohlen wird.

Bei einer gemeinsamen Besprechung beim Bürgermeister stellt sich aber heraus, dass Rupoltinger einen Kreis als Radsymbol ablehnt und dass er nunmehr auf dem Fisch beharrt - unwiderruflich.

Dr. Forella wiederum lehnt jetzt den Fisch ab - ebenfalls unwiderruflich - weil dadurch die Gefahr von Katastrophen besteht, wie das Dr.Wohlsorger bei einer neuerlichen Konsultation aus dem Maori-Kalender entnommen hat.

So erscheint die Situation nunmehr endgültig aussichtslos …

wenn nicht in einem Brief der alten Tante Rosalia plötzlich eine besondere Zeichnung aufgetaucht wäre und Mr. Parker, dem Lebensgefährten der Dr. Forella, dazu auch noch eine besondere Lösung eingefallen wäre …